


Berlin, 23. September 2011
Der Bundestag hat am Freitag das GKV-Versorgungs-strukturgesetz
in erster Lesung beraten. Das Gesetz zielt unter anderem darauf, den
Ärztemangel in ländlichen Regionen zu beheben. Allein 420 Hausarzt- und
32 Kinderarztpraxen mussten im vergangenen Jahr geschlossen werden, weil
sich kein Nachfolger fand. "Während SPD und Grüne herrschende Zustände
noch verleugnen, packt diese Koalition das Problem an", so
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems stehe, laut
Bahr, vor großen Herausforderungen: Demographische Entwicklung, die
alternde Bevölkerung und der medizinisch-technische Fortschritt. Für die
Leistung, die die Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich
tagtäglich bringen, brauchen sie umso dringender "Motivation, Vertrauen
und Anerkennung", stellte Bahr klar. Und genau dies sei das Ziel des
GKV-Versorgungsstrukturgesetzes, erklärte der Liberale.

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